Donnerstag 18.06.2026 - Sonntag 21.06.2026 IMH@U&D

Auch dieses Jahr verlegen wir unseren Lieblingsbunker für ein paar Tage auf das schöne Umsonst & Draussen Festival. Euch erwartet wie gewohnt unsere einzigartige Palettenbühne — handgebaut, leicht schräg und offen für alle mit offenen Ohren.
Wir haben uns wieder ordentlich ins Zeug gelegt und ein starkes Programm mit handverlesenen Bands zusammengestellt, die hoffentlich für ordentlich Gänsehaut unter eurem Sonnenbrand sorgen werden. Außerdem findet ihr viele unserer Crew-Mitglieder an unserem Infostand direkt neben der Bühne. Wenn ihr wissen wollt, wer oder was eigentlich hinter dem IMMERHIN steckt, Fragen habt oder einfach mal Hallo sagen wollt — sprecht uns gerne an. Und falls ihr Lust habt, unsere Arbeit und die Würzburger Subkultur langfristig zu unterstützen, könnt ihr dort auch ganz unkompliziert unserem Förderverein beitreten.

Würzburg
Musikalisch verwirren die vier Partyschrapnellen aus Würzburg ihre Zuschauer mit dem aphrodisierenden Einfühlvermögen der frühen Celine Dion und dem heißblütigen Charme einer Rohrbombe. Die Ekstase die die BetrachterIn während der fulminanten Bühnenshow durch den gezielten Einsatz von Konfetti und Perücken erfährt, ist für Sie oder Ihn kaum zu ertragen. Ein Glück, dass die fünf Sweeties von Captain Crack (Michi, Raey, Matze, Hannes & Chriss) sich der Wirkung ihrer Robbenbabyaugen bewusst sind, und so das Publikum bislang stets wieder beruhigen konnten. Die Punkband verarbeitet in ihren Songs Erfahrungen mit Homophobie, Intoleranz, Kontrollverlust und faschistoiden Idioten.

Lohr
Die unterfränkischen MOUNT LOGAN gibt es mittlerweile seit fast 22 Jahren in der Originalbesetzung. Schlagzeug, Gitarre, Bass. Das aktuelle Album mit dem bescheidenen Titel „Best Of Music“ wurde von der Band selbst produziert und in limitierter Auflage auf Vinyl veröffentlicht. Es sei laut Main-Echo „ein fantastisches Album“. MOUNT LOGAN entfesseln einen „Tsunami aus Krach und Rhythmus“ meint Der kosmische Penis und bewegen sich Veil of Sound zufolge „somewhere between SCRATCH ACID and KRAFTWERK“. Das Ox-Fanzine bestätigt dies: „Krautrock, Noise und Hypnose“. Fertig ab.

Leipzig
Melkus ist ein verselbständigtes Bandprojekt, das die Grenzen des Punks neu definiert. Synth-Oberflächen, kreischende Gitarren, ein fetter Bass und der verwörtlichte Schmerz der Unterschicht. Manchmal brauch dies dann etwas mehr Zeit, aber führt auf jeden Fall zum gewünschten Ergebnis. Die Leipziger Band Melkus verschmelzt das ‚Nichts‘ der letzten 4 Dekaden in einer energetischen und unvorhersehbaren Reise durch Hardcore, Elektronika, Oriental, Psych und Doom. Mit dem neuen Album ‚Discografia Due‘ verfassen die 4 Wahl Leipziger einen chaotischen Liebesbrief an das Scheitern, den tagtäglichen Lärm der Stadt und der Freude am Scheitern. All killer, no filler: Hier sieht man ein Gruppe selbsternannter ‚Loser‘, die zwischen Wahnsinn und Nervenzusammenbruch immer noch einen Tanz aufführen. Wenn sich keiner etwas vornimmt kann alles passieren!

Leipzig
Erwarte eine Reise in die dunkelsten und brutalsten Abgründe von Geist und Seele. Brennende Messer aus Black, Death und Noise-Punk, die Dir direkt ins Ohr stechen. Ein Leipziger Fiebertraum, welcher Dich am Hals packt und hineinzieht, um Deine gesamte Existenz in Frage zu stellen. Tauche ein in diesen halluzinatorischen Trip, irgendwo zwischen Ekstase und Psychose, und verliere Dich im „Flames Licking Fever“!

Würzburg
Hinter Y steckt das Soloprojekt von Boris Billic (Blacksmoker). Abseits tonnenschwerer Riffs entstehen hier düstere, bittersüße Songs zwischen Reduktion und Atmosphäre. Trockene Gitarren treffen auf dunkle Melancholie. Minimalistische Grooves auf fragile Spannungsbögen. Musik für späte Stunden - Songs, die sich langsam aufbauen und leise festsetzen.

Haßberge
Die in den Haßbergen verwurzelten, selbsternannten „Bearers of the flame of Rock´n´Roll since scho immer“ können bereits eine beachtliche Zahl an Auftritten im Frankenland vorweisen. Jetzt gibt‘s ihren metallisch angereicherten Heavy Rock auch bei uns live und in Farbe. Schmeckt nach Leder und Dosenbier, hat zudem noch Immerhin-Stallgeruch. Abfahrt!

Nürnberg
DIY-Haltung, Slacker-Romantik und der Flirt mit den MTV-Heydays – eine bekannte Ästhetik, die irgendwie nicht totzukriegen ist und in HI MUM aus Nürnberg ein weiteres Pro-Argument findet. Das Spiel mit der Laut-Leise-Dynamik beherrscht das Quartett ebenso wie die Kombi aus unbeschwerten Pop-Harmonien und den obligatorischen Gitarrenwänden. Ein angenehmes Gefühl von Vertrautheit, in der Nostalgie aber trotzdem nur eine Randnotiz bleibt. Dafür sind die Songs zu dringlich und die Attitüde zu unverkrampft. Textlich schweift der Blick mal bittersüß, mal semifröhlich durch die bunte Gefühlskiste aus persönlichen Erfahrungen, rätselhaften Begegnungen und popkulturellen Referenzen. Wer Genres zur Sound-Einordnung braucht, sollte mit den Begriffen Alternative, Shoegaze, Indie und Grunge eine konkrete Vorstellung bekommen. Der Vibe ist damit klar – HI MUM liefern ihn maximal unverbraucht.

Freiburg
Yass haben durch Einsatz verschiedener Sampler, Looper, umfangreicher Sound- und Gesangseffekte sowie unzähliger Plugins einen ganz eigenen, unverwechselbaren Sound kreiert. Die Basis ihrer Songs entwickeln sie zu Hause am Computer und setzen diese komplexen Klanglandschaften live in die Realität um. Besonders live ist dies ein einzigartiges Erlebnis voller Energie und Präzision. Die beiden Musiker haben bereits über zehn Alben veröffentlicht. YASS selbst hat bisher drei Alben beim ehemaligen Kultlabel X-Mist Records herausgebracht.

Nürnberg
Endlich und erstmalig beehren uns die sensationellen Amen81 aus Nemberch auf der Palettenbühne. Seit über 30 Jahren sind die drei mittelfränkischen Aggropunks eine feste Größe in der Szene und lassen keinen Acker der Republik ungepflügt. Hier klingt alles nach Stunk, die Texte triefen vor Zynismus, tun weh und machen trotzdem Spaß. Muss man auch erstmal schaffen. Wir freuen uns drauf, unbedingt Schienbeinschoner mitbringen.

Paris
Die Band aus Paris/Lyon spielt düsteren Hardcore/Punk mit deutlichen Gothrock und Postpunkeinflüssen. Sie zeichnen sich durch einen aggressiven, atmosphärischen aber auch tanzbaren Sound und energiegelandene Liveautritte aus. Zusammen mit den düsteren, pessimistischen und sozialkritischen Texten ergibt das eine Melange magnifique.















