Willkommen auf der Homepage des IMMERHIN WÜRZBURG!

Wir sind ein ehrenamtlich betriebener Jugendkulturtreff und Club, kurz: Non-Profit - Konzerte - DJs - Theke. Von 1985 bis 2009 war das Immerhin im guten alten Haus mit der Sonne am Friedrich-Ebert Ring. Seit Juli 2010 sind wir vorläufig neu im Keller der Posthalle am Bahnhof. Der Eingang ist ein Stück hinter dem der Posthalle. Wenn dort Events stattfinden und der Zugang abgetrennt ist, erreicht ihr uns über einen kurzen Umweg die Rampe hoch und die erste Treppe wieder runter.

Laufend aktuelle NEWS, BILDER, EVENTINFOS usw. auf unserer FACEBOOKSEITE www.facebook.com/Immerhin

KONZERTANFRAGEN: Infos gibt's hier: "Kontakt / Info für Bands"
ÖFFNUNGSZEITEN: Fr.+Sa. immer 21:00 - 02:00 Uhr und bei Veranstaltungen.
EINTRITTSPREISE UND -ZEITEN BEI KONZERTEN: Es gibt in der Regel KEINEN Kartenvorverkauf. Wenn nicht extra anders angegeben, ist immer um 21:00 Uhr Einlass, Konzertbeginn etwas später. Die Eintrittspreise stehen vor den Konzerten nicht fest und können daher hier nicht beworben werden. Verlasst euch aber drauf, dass es immer günstig ist.
DER EINTRITT ZUM KNEIPENBEREICH IST IMMER FREI! (Ausnahmen wären kleine Konzerte in der Kneipe).

Donnerstag 07.03.19 Konzert
BONE MAN
PHIASCO

BONE MAN

ist eine Psychedelic-Rock-Band aus Kiel. Das Trio wurde in Zeiten allumfassenden jugendlichen Zorns gegründet und hat sich seither mit all den menschlichen Absurditäten beschäftigt, denen man in einer Welt irdischen Wohlstandes und geistiger Armut fortwährend ausgesetzt ist. Während es bei ihren Liveshows meist brachial zugeht und einige Gitarren dem Exzess zum Opfer fielen, wissen BONE MAN musikalisch auch durch Melancholie und verkappte Folkelemente zu überzeugen. Seit 2009 ist BONE MAN beständig auf Tour durch Europa, darunter Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Tschechien, Polen, Belgien, Niederlande, Österreich und Italien. Während der zehnjährigen Bandgeschichte wurden insgesamt 9 Tonträger herausgebracht: Ein Demoalbum, eine EP, drei Split-Releases, eine Single und drei Full-Length-Alben auf Vinyl und CD. BONE MAN werden im März 2019 auf ihrer vorerst letzten Europatour sein, bevor es in eine mehrjährige Pause geht. Ein letztes Mal geht es hier um rohen Fuzzrock, Wut, menschliche Unzulänglichkeiten, den geistigen Abgrund.


PHIASCO

Das Köllefornische Stoner-Rock-Quartett, bestehend aus Georg (Gitarre und Vocals), Mengi (Gitarre), Hannes (Bassgitarre) und Remy (Drums), wurde in dieser Konstellation 2011 in Köln gegründet. Der Sound der Vier hat sich seit der Gründung bis zu den Aufnahmen der 2016 erschienen LP "VIEH" grundlegend entwickelt und zeichnet sich durch sägende Bässe, treibende Rhytmen und vor Fuzz triefende Gitarren aus, wobei er keiner festen Stilrichtung zuzuordnen ist. Um der Vinyl Dynamik und den dreckigen Live-Sound einzuhauchen, wurden die Aufnahmen in den heimischen Proberaum verlegt. Die musikalischen Einflüsse reichen zurück bis in die goldenen 70er, während sie stilistisch Bands wie Truckfighters, Red Fang, Dozer oder Sloburn zuzuordnen sind. Im Laufe der Zeit teilten sich die Vier die Bühne mit Valley of the Sun, 1000 Mods, Planet of Zeus sowie weiteren internationalen und nationalen Bands.

Samstag 09.03.19 Konzert
GULAG BEACH
ANTINORM

GULAG BEACH

kommen. Die Punkrock-Bomber aus der Hauptstadt. Fast, loud and gritty. Politischer Punkrock mit 77er-Note. Und Westcoastreferenz. Melodisch. Aber äußerst angriffslustig. Saturday Night Punkrock Fever. Also auf ins schöne Immerhin.

https://gulagbeach.bandcamp.com
www.facebook.com/gulagbeach


Supporten werden ANTINORM aus Darmstadt.

Samstag 16.03.19 DJ-Abend
A Night of Steel and Thunder

Hard and Heavy

Freitag 22.03.19 Konzert
Mamüshows presents:
PLEITE
HOBBY

PLEITE

sind angepisst wie Hölle und sind/waren nebenher noch bei Henry Fonda, AST, Afterlife Kids, Chevin und Dikloud am Drücker. Im Frühjahr 2017 erschien ein Demo, im Spätsommer "Im Gang vor die Hunde" als Tape, was nach kurzer Zeit ausverkauft war. Twisted Chords hat das ganze 2018 nochmal auf Platte nachgeliefert.

Pleite sind irgendwo an der Schnittmenge zwischen dem Köterpunk von Hammerhead und der Attitüde von Pisse. Noisig, deutschsprachig, angepisst, dreckig. Punkrock mit abwechslungsreichem Songwriting, manchmal ein kleiner Ticken Washington-DC-Hardcore drin, hier und da ein ganz klein bisschen Emo. Melodisch rockend wie ganz frühe Turbostaat mit melancholischen Melodien, meistens aber einfach P-U-N-K in seiner reinsten und kompromisslosesten Form. Vorgetragen mit ironisch-bissigen Texten zwischen Alltagstristesse und der Wut auf die politischen Verhältnisse, inhaltlich stets treffend auf den Punkt gebracht. Früher wie heute – gegen die Gesamtscheiße!

https://pleite.bandcamp.com
www.facebook.com/pleitepunk


HOBBY

kommen aus Berlin und spielen Italopunk auf deutsch. Hobby sind drei Menschen, die alle schon mal in anderen Bands waren. Nicolò und Flo haben sich in der Toskana Socken um die Füße gebunden. Nicolò schlief einige Wochen auf der alten Ledercouch in Flos Wohnzimmer. Basti und Flo gingen zur Uni, Nicolò hat gekellnert und ist gereist. Als Nicolò nach Berlin zurückkam, wollte er wieder eine Punkband machen. Basti hat ihm seine Gitarre geliehen. Das erste Lied war Gastroboy. Hobby proben bei Hans im Keller, wenn keine Nachtschicht ist, telefonieren für die Betriebssteuerung und machen Busübergaben. Hobbys erste 7inch ist Ende 2017 auf Zeitstrafe erschienen.

https://ybboh.bandcamp.com/releases
www.facebook.com/hhoobbbbyy

Facebook Event: www.facebook.com/events/394154024482453

Sonntag 24.03.19 Konzert
FREAKSHOW LATE MATINEE FESTIVAL
SPINIFEX
NI



Freitag 05.04.19 Konzert
Mamueshows presents:
YOUNG WIDOWS (USA)
ZEMENT (WÜ)

YOUNG WIDOWS

Evan Patterson, brother to Ryan, was a co-founder of the National Acrobat, later moving on to metalcore behemoth Breather Resist before settling into Young Widows, the dark post-hardcore trio he commands to this day (his focus of late has shifted to his austere, ramblin' project Jaye Jayle). Together, the Patterson brothers helped usher the city's revered scene into the 2000s, and in Young Widows Evan has long been able to finesse a track from rumbling din to sinister yarn. He leads with a southern drawl that today sounds even more drenched in Old Forester than it did on 2008's Old Wounds. That seminal record carved out a spot for the trio in the Louisville post-hardcore canon, and it's one that can be as towering ("Old Skin") as it can be pensive ("The Guitar"). Coincidentally, Young Widows are celebrating the 10-year anniversary of Old Wounds.

Bandcamp: https://youngwidows.bandcamp.com
Facebook: www.facebook.com/youngwidowsband
Instagram: www.instagram.com/youngwidowsband


ZEMENT

Zurück zum Beton - beziehungsweise, in diesem Fall, zurück zum Zement: Das nach dem Baustoff benannte Duo veröffentlicht nun mit "Klinker" nach dem 2016er-Debüt "Werk" sein zweites Album. Vorab zur LP auf dem Krautrock-Kompetenzzentrum Sunhair Music gibt es eine Singleauskopplung auf dem Nürnberger Label Verydeeprecords, das eher auf Techno in seiner weitesten Form spezialisiert ist - standesgemäß mit Remix als B-Seite.

Und genau diese Label-Wahl bildet die Entwicklung der Band schön ab: auf dem Weg vom ausufernden Krautrock hin zur patternbasierten Elektronik. Weniger Rock, mehr Sound. Weniger Song, mehr Track. Gitarren rücken in den Hintergrund und machen Synthesizern Platz. Zu Zeiten des ersten Albums haben die beiden zumindest noch behauptet, dass das Ganze improvisiert sei - jetzt wirkt es so, als ob jeder Ton an seinem Platz ist. Große formale Strenge, wie ein Zopf - und tight wie eine Faust (sorry).

Apropos: Krautrock, da war doch was? Ja, in den 60ern und 70ern. Und: Krautrock, da ist doch was? Ja, heutzutage aber oft ein Maskenball, der die gute (?), alte (!) Zeit wiederauferstehen lassen will - und durch diese Rückwärtsgewandtheit oft recht lächerlich wirkt. Zement machen genau diesen Fehler nicht: Sie tun erst gar nicht so, als hätte alles nach Beginn der 80er nie stattgefunden, sie nutzen vielmehr die Errungenschaften dieser späteren Jahrzehnte für ihre Musik - und sie gehen, nebenbei erwähnt, auch noch regelmäßig zum Friseur. Klar, einen Authentizitätswettbewerb gewinnt man damit nicht - aber wer will das schon?

Großer Vorteil dabei: der sehr klare, aufgeräumte Klang. Mag auch daran liegen, dass sie das Album in einem richtigen Studio aufgenommen haben und nicht in einem alten Kinderkrankenhaus, einer Hütte in der Toskana, mit irgendeinem Indie-Darling in einem Konzertschuppen - oder was man sich heute noch so alles einfallen lässt, um wenigstens irgendein Narrativ für eine Platte zu haben. Aber zurück zum Zement: Durch die kalte, überhaupt nicht verwaschene und sehr analytische Produktion merkt man spätestens beim zweiten Durchhören, wie viele Schichten hier übereinander gelagert sind. Gut, es sind nur zwei Leute (Schlagzeug sowie Gitarre und Synthesizer) - aber Loops and Overdubs rule okay. Es fließt, langsam wie der Estrich auf der Baustelle. Selbst die Effekte sind sehr trocken und kontrolliert eingesetzt, zu keinem Zeitpunkt zu trippy oder "abgespaced". Hier geht die Reise nicht zum Mond, hier geht es nur ums Schweben.

Wer jetzt eine vertonte Bauhaus-Ausstellung erwartet, dem sei gesagt: Ganz so streng ist es nun auch wieder nicht. Es gibt schon noch Gitarren - und mit "C3S" (alle Songs sind nach Klinker-Komponenten benannt) ist auch ein gerader, klassischer Motorik-Beat dabei - fast schon Riffs an der Gitarre, Synthies diesmal eher im Bass, gut geeignet zum Matte-Schwingen (so vorhanden). So schön, wie besoffen Neu! hören. Also: Zurück zum Zement!
(Text: Daniel Gehret)

https://zement.bandcamp.com
https://soundcloud.com/z3m3nt
www.youtube.com/channel/UCvfMo8Vdaw9adbTFd5sUAcw
www.youtube.com/watch?v=wL5S7oJY1Ko&t=46s
www.youtube.com/watch?v=6ld3En9zlWw&list=PLVwNEw7MiNnlOIuGnAL-s-tvhMRbSP9h1

Facebook Event: www.facebook.com/events/541272536375093